Sonne oder Solarium?

Sonne oder Solarium?

Braun werden in der Sonne oder im Solarium?

Wird man im Solarium wirklich schneller braun als in der Sonne? ..und sind die Strahlen auf der Sonnenbank wirklich schädlicher als Sonnenstrahlen?

“Was unterscheidet 2 Minuten Bräunen im Solarium von 2 Minuten Bräunen in der Sonne?”

 
Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • die Intensität der UV-Strahlen ist in vielen Solarien um ein Vielfaches höher als die Sonneneinstrahlung an Flächen direkt unter dem Äquator
  • die Strahlungsintensität der Sonne varriert je nach Jahreszeit, Tageszeit und Wetterverhältnissen. Im Solarium wird die (hohe) Strahlenintensität voreingestellt.
  • unter 18-jährigen ist die Nutzung von Solarien untersagt (in Australien wurden Solarien teilweise ganz verboten)

 

Darf ich trotzdem auf die Sonnenbank?

Vor allem in der kalten Jahreszeit werden Sonnenbänke hierzulande regelmäßig genutzt.
Trotz aller Warnungen und Verbote für minderjährige lässt der (ungesunde) Bräunungstrend nur langsam nach. Ziel der Nutzer ist es, eine gebräunte Haut zu erzielen – bestenfalls mit der ersten Anwendung. Vielen kann es nicht schnell genug gehen, bis die Bräune endlich einsetzt. Da die Intensität der Strahlen um ein vielfaches höher liegt, als die Strahlenbelastung der Sonne, ist entsprechend auch die Belastung für die Haut größer. Zudem wird bei der Bestrahlung häufig ein Lichtschutzfaktor (Sonnencreme) weggelassen.

Das die Haut mittel- bis langfristig Schäden von den UV-Strahlen nimmt, ist vielen zwar bewusst, wird aber für den Moment vernachlässigt. Schließlich möchte man schön aussehen und genauso braun sein, wie Cover Models und Filmschönheiten.

 

Wie lange darf ich in der Sonne liegen?

Auch die UV Belastung in der Sonne darf nicht unterschätzt werden. Insbesondere in Ländern die nah am Äquator liegen, ist die Strahlenbelastung besonders hoch (z.B. in Australien). Bei hochsommerlichen Wetterverhälntnissen sind die UV-Strahlen jedoch auch hierzulande teils sehr aggressiv. Mit dem richtigen Sonnenschutz kann man sich jedoch je nach Hauttyp auch über einen längeren Zeitraum draußen aufhalten. Die Mittagssonne sollte man jedoch versuchen zu vermeiden.

Klar ist aber, dass wir im Sommer gerne draußen sind. Wir treiben Sport, sind im Freibad oder lassen die Seele auf dem Handtuch im Garten baumeln! Das ist auch gut so: Schließlich fördert die Sonne die Bildung von Vitamin-D und stärkt das Immunsystem. Das ist jedoch keine Ausrede dafür, um sich in der Sonne knackig braun zu braten – das wäre des guten zu viel! Gerade bei Aktivitäten im Freien sollte man zudem nicht auf den richtigen Lichtschutzfaktor verzichten! Auf der einen Seite riskiert man dann keinen Sonnenbrand und auf der anderen Seite kann man seine Bräune langsam aber stetig aufbauen. Durch die Sonnencreme ergibt sich ein weiterer Vorteil: Das Bräunungsergebnis hält auch nach den letzten jährlichen Sommerstrahlen noch länger an!
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Fazit

Um das Solarium sollte man sowohl im Winter als auch im Sommer einen großen Bogen machen. Schließlich möchte man auch in 10 Jahren noch ein straffes Hautbild haben und keine Hautkrankheiten riskieren! In der Sonne darf man sich sehrwohl aufhalten – jedoch mit ausreichendem Sonnenschutz und wenn möglich an schattigen Plätzen.